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Pilzbefall: Wie Sie Ihre Balkonpflanzen schützen

18 - August - 2013 | 0 Kommentar
Pilzbefall

© siwi1 – Fotolia.com (#44334733 – Pflaume mit Fruchtfäule)

Viel Arbeit und auch viel Herzblut werden investiert, damit Balkon- und Terrassenpflanzen nicht nur hübsch aussehen, sondern auch lange gesund sind. Egal, ob es sich um Blumen, immergrüne Pflanzen oder auch Gemüse und Kräuter handelt. Diese Arbeit kann einem ein Pflanzenschädling zunichtemachen, der da ganz rigoros vorgeht. Er schleicht sich heimlich an und fällt meist erst dann auf, wenn schon alles zu spät ist. Die Rede ist vom Pilzbefall auf Balkonpflanzen.

Pilzbefall: Fiese kleine Sporen
Pilze an Pflanzen sind erst einmal unscheinbar. Glaubt man die Pflanze noch gesund, kann es fast schon zu spät sein. Es gibt kaum eine Pflanze, vor denen die kleinen Sporen nicht Halt machen. Dabei haben sie aber auch bevorzugte Pflanzen, die sie befallen. Dazu gehören Rosen, Malven, Sonnenblumen, Zierhölzer aber auch Gemüsesorten, wie Tomaten, Gurken und Paprika. Am bekanntesten ist wohl der Mehltau, der das Blattgrün und auch die Knospen mit einem weißen Belag überzieht. Aber auch Pilzbefall durch Malvenrost, Sternrußtau, Braunfäule, Rosenrost und Apfelschorf ist nicht selten anzutreffen.

Pilzbefall: So beugen Sie vor
Es ist nicht immer gesagt, dass bei einem Befall gleich die ganze Pflanze betroffen ist. Sofern Sie den Pilzbefall rechtzeitig bemerken, können Sie eventuell noch gegensteuern. Dieser äußert sich auf unterschiedliche Arten. Weißer Belag, braune Flecken, eingerollte Blätter, rostfarbene Pusteln – alles kann auf Pilzbefall hindeuten. Befallene Bereiche müssen dann großzügig ausgeschnitten werden. Bei Braunfäule sind vor allem die Früchte befallen, diese gilt es ebenfalls zu entsorgen.

Pilze lieben ein warmes und feuchtes Klima. Daher vermehren Sie sich extrem, wenn eine dauerhafte Feuchtigkeit besteht. Das heißt: Achten Sie penibel genau darauf, dass die Erde nicht dauerhaft nass ist. Das Gift schlechthin ist Staunässe. Diese lässt sich aber sehr einfach vermeiden, denn eine Drainage kann vor Pilzbefall schützen. Eine solche Drainage lässt überschüssiges Wasser versickern. Diese Drainage kann beispielweise aus Tonscherben bestehen, aus Kies, Split oder auch aus Blähton. Letzterer ist wohl am besten für Blumenkästen geeignet, da dieser sehr leicht ist. Ganz wichtig: Ein Ablaufloch im Kasten für das Gießwasser und wenn Sie einen Untersetzer unter dem Blumentopf haben, darf auch dort kein Wasser stehen bleiben. So vorgesorgt sollten Sie vor einem Pilzbefall gut gewappnet sein.

 

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