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Balkonien – das trendige Reiseziel für den Urlaub auf dem Balkon

Fuchsien – die üppig blühenden Schattenliebhaber

16 - April - 2012 | 0 Kommentar

Blüten der Fuchsie

© Mark_VB | istockphoto.com (#9020135 – Fuchsia)

Fuchsien sind zur Freude derjenigen Balkonbesitzer, die eher selten in den Genuss von Sonnenstrahlen kommen, wahre Schattenliebhaber. Mit ihnen können selbst Schattenbalkone üppig blühend begrünt werden. Das hört sich doch vielversprechend an, oder?

Fuchsien (Fuchsia) gehören der Familie der Nachtkerzengewächse an und besitzen eine überwältigende Sorten- und auch Artenvielfalt. Die Wurzeln der Fuchsien finden sich in Süd- sowie Mittelamerika. Auch wenn die Fuchsien erst im 19. Jahrhundert in Europa ihre berechtigte Anerkennung als Zierpflanze erfahren haben, sind sie heute weit weg davon, ein Ladenhüter zu sein. Zumeist kennt man die Fuchsien als buschige Sträucher, Hochstämmchen oder auch hängend. Letztere sind als Ampelpflanze ein leuchtender Eyecatcher.

Standortansprüche der Fuchsien auf dem Balkon
Wie schon erwähnt, sind die Fuchsien außerordentliche Schattenliebhaber. Demzufolge möchten sie auf dem Balkon einen Standort im Schatten oder nicht zu hellen Halbschatten. Auch wenn die Pflanzen eine kühle und luftige Umgebung bevorzugen, sollte das Schattenplätzchen dennoch windgeschützt sein.

Fuchsien mögen es nicht nur „dunkel“, sondern auch regenreich. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für diese Pflanze genau richtig. Dabei sollten die Temperaturen allerdings nicht über etwa 24 Grad Celsius gehen. Ab da wird es ihr entschieden zu warm. Sobald dieser Fall eintritt, wachsen sie Fuchsien nicht mehr besonders gut. Aus diesem Grund blühen die Pflanzen zu den entsprechenden Jahreszeiten besonders üppig: im Frühjahr und Herbst. Aber auch regenreiche Sommer sind ideal.

Es gibt durchaus Fuchsiensorten, die etwas mehr Sonne vertragen. Gartencenter helfen Ihnen gerne bei der passenden Auswahl für den jeweiligen Standort, falls Sie unsicher sein sollten.

Ein wenig Pflege schadet den Fuchsien nie
Auch wenn die Fuchsien eine kühle Umgebung bevorzugen, sind sie dennoch recht durstig. Einen bestehenden Wassermangel erkennen Sie direkt: Die Pflanze lässt die „Hüllen“ fallen – also Blätter und Blüten. Auf ein zu trockenes Substrat, aber auch auf Staunässe reagieren die Fuchsien sehr empfindlich. Also: beides vermeiden.

Wenn der Wetterlage entsprechend eine zu geringe Luftfeuchtigkeit vorherrscht, können Sie den Fuchsien ein wenig „unter die Arme greifen“. Besprühen Sie die Pflanzen einfach mit Wasser. Das tut ihnen gut. Ansonsten kann es passieren, dass nicht nur die Knospen verkümmern, sondern auch die Blätter einfach abfallen. Meinen Sie es aber nicht zu gut mit dem Besprühen. Ein Zuviel ist kontraproduktiv und kann, wenn es dumm läuft, dazu führen, dass Grauschimmelfäule auftritt. Aber auch andere Krankheiten an Fuchsien sind möglich und befallen die Pflanze.

Das regelmäßige Düngen ist ebenfalls Bestandteil der Pflege. Neben einem stickstoffbetonten Dünger, kann auch ein handelsüblicher Flüssigdünger verwendet werden. Sie können selbstverständlich auch auf organische Dünger zurückgreifen.

Wenn Sie die reichhaltige Blühkraft Ihrer Fuchsien erhalten und fördern wollen, sollten Sie regelmäßig die Samenkapseln und auch welke und kranke Blätter entfernen.

Falls Sie Ihre Fuchsien selbst vermehren möchten, können Sie das sehr leicht durch Stecklinge.

Nur wenige der Fuchsiensorten sind in unseren Breiten winterhart. Aus diesem Grund sollten die Pflanzen noch vor dem ersten Frost in ihr Winterquartier umziehen.

 

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