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Oleander im Kübel für den mediterranen Style auf Balkon und Terrasse

6 - November - 2012 | 0 Kommentar
Oleander

© Botond | Dreamstime.com (#20090164 – Oleander)

Wenn Sie auf Ihrem Balkon oder der Terrasse ein mediterranes Ambiente schaffen möchten, ist der Oleander die optimale Kübelpflanze. Denn der Rosenlorbeer, wie die immergrüne Pflanze auch genannt wird, stammt ursprünglich unter anderem aus dem Mittelmeerraum. Der also aus dem Süden stammende und somit sonnenverwöhnte Oleander (Nerium oleander) benötigt in unseren Breiten ein Winterquartier zum Überwintern. Aus dem Grund wird der Oleander in unseren Gefilden in der Regel nicht ausgepflanzt, sondern in Kübeln kultiviert. Dieser sollte nicht zu klein gewählt sein, da die Kübelpflanze bei guter Pflege und an einem optimalen Standort recht groß werden kann.

Besonders schön ist der Oleander im typisch mediterranen Kübel. Darin kommt die Pflanze toll zur Geltung und wird zum Eyecatcher auf dem Balkon oder der Terrasse. Auch der Oleander selbst macht einiges her. Neben gefüllten Blüten gibt es auch ungefüllte Sorten und die natürlich auch in verschiedenen Farben. So können Sie zwischen Pflanzen mit weißen, gelben, orange- oder rosafarbenen bis hin zu violetten Blüten auswählen.

Oleander – schön anzuschauen, aber giftig
Der Oleander gehört zu den stark giftigen Pflanzen. Daher sollten Sie besser andere Balkonpflanzen auswählen, sofern kleine Kinder oder Haustiere zum Haushalt gehören. Wenn Sie den Oleander schneiden oder anderweitig mit ihm hantieren, sollten Sie besser Handschuhe dabei tragen, damit Sie nicht mit dem austretenden Milchsaft in Berührung kommen. Nicht nur der Milchsaft ist giftig, sondern die gesamte Pflanze in allen Teilen.

Der ideale Standort für den Oleander auf dem Balkon und der Terrasse
Der Oleander ist ein wahrer Sonnenanbeter. Damit er sich wohl fühlt, benötigt die wärmeliebende Pflanze einen Standort in der Sonne, der zudem möglichst vor Regen geschützt ist – die Blüten der gefüllten Sorten vertragen den aufprasselnden Regen nicht sonderlich. Wenn Sie die Möglichkeit haben, den Rosenlorbeer an eine Hauswand zu stellen, bekommt die Kübelpflanze nachts zusätzlich die gespeicherte Wärme der Wand ab.

Die optimale Pflege für den Oleander im Kübel
Oleander liebt nicht nur die Wärme, sondern auch Wasser. Insbesondere an sehr warmen Sommertagen sollten Sie immer eine Kanne voll parat haben – Trockenheit mag die Kübelpflanze nicht. An solch heißen Tagen können Sie den Oleander morgens und auch am späten Nachmittag, wenn die Sonne nicht mehr „brennt“, ausreichend gießen.

Neben der recht großzügigen Wassergabe benötigt der Oleander, er gehört zu den Starkzehrern, auch regelmäßig ausreichend Nahrung in Form von Dünger. Bekommt die Pflanze zu wenig davon zugeführt, leidet die Blüte darunter. Wer üppig blühen soll, braucht auch die entsprechende Nahrungsmenge. Sie können Ihren Oleander wöchentlich oder im zweiwöchentlichen Abstand düngen. Dazu können Sie organische Dünger oder einen ganz normalen Blumendünger verwenden. Gedüngt wird der Rosenlorbeer erstmalig im Jahr sobald er mit dem Wachstum beginnt, also im Frühjahr. Die letzte „Nahrungsergänzung“ bekommt die Pflanze Ende August, allerspätestens Anfang September.

Aber nicht nur zu wenig Dünger führt zu weniger Blüten und einem nicht ganz so opulenten Wachstum. Ist der Standort zu dunkel oder insgesamt zu kühl für den Oleander, mag er nicht so richtig wachsen und blühen. Auch kühle Sommer oder zu viele Regentage sowie zu wenig Gießwasser sind nicht gerade die optimalen Bedingungen für die Ausbildung einer üppigen Blütenpracht.

Sobald die Blüten dieser Kübelpflanze verblüht sind, benötigt sie ein wenig Pflege und muss gereinigt, also ausgeputzt, werden. Wie viele andere Balkonpflanzen, ist auch der Oleander nicht in der Lage, sich der verblühten Pracht selbst zu entledigen. Da müssen Sie ein wenig nachhelfen.

Im Gegensatz zu anderen Balkonpflanzen kann der Oleander länger auf dem Balkon oder der Terrasse verbleiben, bevor er in das Winterquartier umzieht. Die Pflanze übersteht zwar keinen Winter draußen, kann aber kurzfristig Fröste bis minus fünf Grad Celsius problemlos überstehen. Daher kann der Oleander recht spät eingeräumt werden.

Den Oleander selbst vermehren
Durch Stecklinge können Sie ganz einfach selbst den Oleander vermehren. Mit einem schönen Topf versehen, ist der angewachsene Steckling ein schönes Mitbringsel.

Den Oleander schneiden – Handschuhe nicht vergessen!
Bei Ihrem Oleander ist ein Rückschnitt meist nicht nötig, wenn Sie schon im Vorfeld regelmäßig einen kleinen Formschnitt vornehmen und immer mal wieder die Pflanze auslichten. Einen Rückschnitt, auch in der recht radikalen Version, verträgt der Rosenlorbeer ganz gut. Allerdings müssen Sie in der kommenden Blüh-Saison auf einen blühenden Oleander verzichten. Denn Blüten trägt die Kübelpflanze nur am zweijährigen Holz.

Wenn Sie einen Formschnitt vornehmen möchten, ist das Frühjahr, etwa im März, der ideale Zeitpunkt dafür. Auslichten können Sie den Oleander bei der Gelegenheit auch gleich. Falls sich die Gelegenheit nicht bietet: Den Rosenlorbeer können Sie bei gutem Wetter auch bis in den Spätsommer hinein immer mal wieder mit einer scharfen und sauberen Gartenschere auslichten. Achten beim Schneiden darauf, dass Sie direkt am Ansatz schneiden. So bleiben keine Stummelchen stehen. Damit Ihr Oleander schön dicht und buschig wird, sollten Sie regelmäßig ein wenig schneiden.

 

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