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Der Buchsbaum – keine Eile beim Wachsen

15 - August - 2013 | 3 Kommentare
Buchsbaum

© Stefan Körber – Fotolia.com (#40575392 – Buxbaumkugeln)

Auf vielen Balkonen und Terrassen zuhause: der Buchsbaum ist bei den Deutschen beliebt. Kein Wunder, denn immergrüne Kübelpflanzen machen unseren Freisitz auch in der kalten Jahreszeit zu einem echten Hingucker. Buchsbäume stammen aus unseren Breitengraden, sind also winterharte Balkonpflanzen, denen Schnee und Eis eigentlich nichts anhaben können. Gerade wenn der Buchs in einem Kübel heranwächst, sollten Sie aber einige Vorsichtmaßnahmen treffen. Möchten Sie noch mehr über die beliebten Bäume wissen? Dann gibt es diverse Tipps für die Buchsbaum Pflege von mioone.de.

Der passende Standort für den Buchsbaum
Buchsbäume werden vor allem in Gärten gerne als Hecken gepflanzt. Aber auch solitär macht er eine gute Figur. Etwas Geduld sollte man schon mitbringen, denn ein Buchs wächst sehr langsam. Je nach Buchsbaumart wird er jährlich nur zwischen fünf und 20 Zentimetern größer. Ob Sonne oder Schatten, das ist dem Buchs eigentlich egal, wenn er jedoch an einem sonnigen und sehr heißen Standort steht, kann es zu Blattschäden kommen.

Was Sie bei der Buchsbaum-Pflege beachten sollten
Im Grunde ist ein Buchsbaum recht pflegeleicht. Sofern er in einem Kübel heranwächst, kann man sein Wachstum durch die Erde recht gut beeinflussen. Am besten gefällt ihm lehmiger und kalkhaltiger Boden. Feucht sollte er immer gehalten werden, achten Sie aber auf Staunässe! Um das Wachstum anzuregen und den Buchs buschiger werden zu lassen, sollte er regelmäßig geschnitten werden.

Das Schneiden des Buchsbaums
Anders als bei Hecken, Büschen oder Bäumen verträgt ein Buchs einen mehrmaligen Schnitt im Jahr. Je öfter Sie schneiden, umso dichter wird er. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Buchsbaum alle vier Wochen geschnitten wird. Hierbei sollten vor allem die langen Triebe, die vereinzelt nach oben schießen, gekappt werden. Im Übrigen können Sie einem Buchsbaum jede erdenkliche Form geben – er muss nicht immer nur rund sein.

Den Buchsbaum gut durch den Winter bringen
Wie viele andere winterharte Balkonpflanzen benötigt auch der Buchsbaum ein wenig Schutz, um Frost und Schnee gut zu überstehen. Auch wenn er winterhart ist, in einem Blumenkübel ist er den tiefen Temperaturen mehr ausgesetzt, als in der Erde. Auf Nummer sicher gehen Sie daher, wenn Sie den Topf mit Vlies oder Jute umwickeln. Allerdings können auch durch zu starke Sonneneinstrahlung im Winter die Blätter leicht austrocknen. Daher sollten die Kübel im Winter nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden. Alternativ kann auch ein Schattiernetz genutzt werden.

Sollte Ihr Buchsbaum braune Blätter bekommen, dann kann das mehrere Ursachen haben. Entweder wurde er zu wenig gegossen, oder der Platz im Kübel ist zu eng. Im letzteren Falle sollten Sie ihn rasch in einen größeren Topf setzen. Auch kann er vom sogenannten Buchsfloh befallen sein, den man nur mit Insektiziden bekämpfen kann. Sofern der Befall noch nicht zu stark ist, kann auch ein kräftiger Schnitt helfen. Übrigens: Noch mehr Tipps finden Sie hier: www.mioone.de.

 

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3 Kommentare

  1. Markus sagt:

    Was ist, wenn der Buchs braune Blätter bekommt, aber weder in der Sonne steht, noch ausgetrocknet ist? Gibt es neben dem Buchsfloh da noch andere Möglichkeiten, oder soll ich gleich mal zum Insektizid greifen? Rückschnitt ist gefährlich, dafür wirkt er zu schwach auf mich.

  2. cane sagt:

    Es kann auch sein, dass der Buchs in der Vergangenheit einfach zu wenig Nahrung bekommen hat. Organische Dünger, wie beispielsweise Hornspäne, sind geeignet für die Buchs-Düngung.

    Vielleicht hat sich auch eine Krankheit eingeschlichen, die zu den braunen Blättern geführt hat. Der Griff zur chemischen Keule ist nur ratsam, wenn der Krankheitserreger oder auch Pflanzenschädling bekannt ist und Hausmittel nicht helfen. Und dann sollte man auch nur solche chemischen Mittel verwenden, die nicht für Mensch und Tier (auch Nützlinge) gefährlich werden können. In dem Fall ist eine Beratung im Fachhandel notwendig.

    Je nachdem, wie stark die Verfärbung ist, würde ich erst einmal die Triebe mit den braunen Blättern entfernen und schauen, wie sich der Buchs entwickelt. Sollte der Zustand anhalten und keine Erkrankung oder ein Befall mit einem Schädling sichtbar ist, ist ein neuer Buchs ratsam.

  3. Markus sagt:

    Vielen Dank für die Tipps. Ich werde jetzt auf den Neuaustrieb warten und hoffen.