Balkonania

Balkonien – das trendige Reiseziel für den Urlaub auf dem Balkon

Was summt denn da? Bienen, Wespen, Hummeln zu Besuch

1 - November - 2012 | 2 Kommentare

Der Sommer auf dem Balkon verspricht nicht nur herrlichen Sonnenschein, Kaffeekränzchen und Grillpartys, man kann selbst wenn man in der Stadt lebt, die Natur beobachten. Sei es den Blumen beim Wachsen und Blühen zuzusehen, sei es, Vögel oder andere Tiere zu beobachten. Blattläuse zum Beispiel. Oder Ameisen. Naja, die letzten beiden Exemplare möchte man wohl ungern als Besucher haben. Was man aber immer wieder um sich herumfliegen sieht und hört, sind Wespen, Bienen, Hummeln, Hornissen und so Getier, was in einer gewissen Entfernung noch recht hübsch anzusehen ist. Aber wehe, wenn sie näherkommen!

Wespen auf dem Balkon

© poeth – Fotolia.com (#32417383 – Wespe)

Angst ist unbegründet
Kaum ist es warm draußen, sind auch diese fliegenden Tierchen nicht weit. Lästig vor allem dann, wenn man gerade beim Kuchenessen ist. Wenn es zum Summen anfängt, dann beginnen nicht wenige damit, wild um sich zu schlagen, denn so Summgetier kann niemand gebrauchen – zumindest nicht auf dem Kuchen, dem Steak oder in der Limoflasche. Vorsicht ist hier also geboten. Dennoch muss und sollte niemand in Panik verfallen, denn diese Tiere sind in der Regel harmlos. Sie werden nicht zu einem geflogen kommen, um einen zu stechen. Und sofern sie sich in Sicherheit wiegen, wird auch niemand gestochen. Sollte man aber fuchteln, danach schlagen oder dergleichen, dann kann sich das schnell ändern, denn Bienen, Wespen & Co. verteidigen sich natürlich auch.

Die erste Regel heißt also: Ruhe bewahren! Lassen Sie die Tierchen ruhig auf dem Kuchen oder dem Steak Platz nehmen und sich ein Stück holen. Mehr wollen sie nicht. Sollte sich ein solches Tierchen nähern, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um eine Wespe handelt. Bienen und Hummeln werden – wenn überhaupt – auf dem Balkon nur zum Pollensammeln Station machen, Hornissen wird man meist gar nicht sehen. Um Wespen nicht unnötig anzulocken, sollte man Essen und Getränke abdecken, sodass sie gar keine Möglichkeit haben, sich dort niederzulassen.

Achtung beim Nestbau
Wespen und auch Hornissen bauen ihre Nester an geschützten Stellen. So kann es durchaus vorkommen, dass eine Ecke von Balkon oder Terrasse dazu hergenommen wird, um sich ein Nest zu bauen. Dies kann unter einer Überdachung ebenso vorkommen, wie auf dem Boden in einer Ecke oder in einer Wandvertiefung. Sofern sich das Nest nicht unmittelbar dort befindet, wo sich Menschen aufhalten, sollte man nicht aktiv werden und die Tierchen in Ruhe bauen lassen. Sofern das Nest aber eine Gefahr darstellt, ist Handlungsbedarf angesagt. Dann sollte man es von einem Profi entfernen lassen. Er wird es vorsichtig an einen anderen Ort bringen. Achtung: Auch in Blumenkästen können die Tiere ein Nest bauen. Hier ist besondere Vorsicht geboten!

Wird ein Nest nicht entfernt, dann wird es sowieso nur ein Jahr lang genutzt. Wenn der Herbst Einzug hält und es kalt wird, sterben bis auf die Königin alle Tiere eines Stammes. Das Nest wird im Folgejahr nicht mehr angeflogen und kann somit entfernt werden.

 

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2 Kommentare

  1. Gast sagt:

    Das Tier auf dem Bild ist eine harmlose Schwebfliege – nur, damit keine Missverständnisse aufkommen, wie eine Wespe aussieht. ;-)

  2. cane sagt:

    Danke für den Hinweis ;-) Die Schwebfliege ist als Wespe von der Bildagentur verkauft worden. Das Bild wird natürlich umgehend ausgetauscht. Bei der genaueren Betrachtung fällt es mir jetzt auch auf.