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Olivenbäumchen überwintern – sicher durch die kalte Jahreszeit

2 - Februar - 2016 | Kommentare deaktiviert für Olivenbäumchen überwintern – sicher durch die kalte Jahreszeit

Olivenbäumchen sind im Mittelmeerraum zuhause. Das heißt, dass die Pflanzen es besonders warm mögen. Eine Tatsache, die sie hier in unseren Breitengraden nicht immer vorfinden. Das heißt aber noch lange nicht, dass Olivenbäumchen sich bei uns nicht wohlfühlen würden. Selbst die Winter überstehen sie ohne größere Probleme, wenn, ja wenn man ein paar Maßnahmen ergreift. Olivenbäumchen überwintern am liebsten dort, wo es warm ist, das ist keine Überraschung. Schon eher, dass sie auch Minustemperaturen aushalten können.

Olivenbäumchen überwintern: am besten nach drinnen
Idealerweise holen Sie Ihr Olivenbäumchen noch vor der kalten Jahreszeit nach drinnen. Dann können Sie relativ sicher sein, dass er gut durch den Winter kommt. Den Olivenbaum überwintern Sie am besten in einem Raum, der nicht wärmer als +10 Grad ist. Ist der Raum beheizt, ist er ungeeignet, da sich die Pflanze sonst nicht auf Winter einstellen kann. Außerdem sollte der Standort hell sein. Es ist zwar auch möglich, das Olivenbäumchen im Dunkeln zu überwintern, dann müssen Sie aber damit rechnen, dass der sonst immergrüne Baum seine Blätter verliert. Das ist aber kein Problem, denn die treiben im Frühjahr wieder aus. Ideale Standorte sind ein ungekühltes Treppenhaus, ein nicht beheizter Wintergarten, die Garage oder der Keller.

Während der Winterperiode wird das Olivenbäumchen nur mäßig gegossen. Das heißt, dass es ab und an mal etwas Wasser bekommt. Nicht austrocknen lassen aber auch nicht übermäßig gießen. Düngen sollten Sie das Olivenbäumchen beim Überwintern gar nicht.

Olivenbäumchen überwintern

© BillionPhotos.com – Fotolia.com (#95763919 – Olive Tree.)

Olivenbäumchen überwintern: auch draußen möglich
Den Olivenbaum draußen überwintern? Damit das auch klappt, sollte der Baum zwingend windgeschützt gestellt werden. Am besten in die Nähe einer Hauswand. Auch Niederschläge sollte er nicht abbekommen. Idealerweise stellen Sie ihn etwas erhöht, beispielsweise auf ein Stück Styropor, damit er von unten her kältegeschützt ist.

Das Olivenbäumchen im Topf überwintern klappt übrigens auch, wenn die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt sinken. In diesem Fall sollten Sie den Topf auf jeden Fall mit Vlies umwickeln und die Erde von oben her mit Reisig schützen. Bei strengem Frost unter -10 Grad ist es anzuraten, das Olivenbäumchen mit einem Kunststoffvlies oder einer Folie zu bedecken. Achtung: Denken Sie daran, kleine Löcher in die Folie zu machen oder das Vlies einen Spalt offen zu lassen, damit Wasser verdunsten kann. Andernfalls kann dieses Kondenswasser frieren und so Schäden am Olivenbäumchen hervorrufen.

Noch ein paar Tipps zum Schluss:

  • Kontrollieren Sie das Olivenbäumchen vor dem Überwintern auf Schädlinge und entfernen bzw. bekämpfen Sie diese gegebenenfalls.
  • Entfernen Sie vor der Winterruhe Fruchtstände. Diese würden dem Baum zu viel Kraft kosten.
  • Entfernen Sie auch braune Blätter oder abgestorbene Äste.
  • Da es oftmals schon im Oktober oder November zu leichten Nachtfrösten kommen kann, müssen Sie nicht in Panik verfallen. Leichte Fröste (kein Dauerfrost) verträgt das Bäumchen ohne Probleme.
  • Das Olivenbäumchen beim Überwintern nicht zu warm stellen, so könnten Spinnmilben auftreten.

 

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